{"id":4618,"date":"2024-01-17T00:00:00","date_gmt":"2024-01-16T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/myn006.staging.360vier.net\/langzeitgedaechtnis-aktivieren\/"},"modified":"2025-06-04T17:12:00","modified_gmt":"2025-06-04T15:12:00","slug":"langzeitgedaechtnis-aktivieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/langzeitgedaechtnis-aktivieren\/","title":{"rendered":"Langzeitged\u00e4chtnis aktivieren: So funktionieren erfolgreiche E-Learnings."},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\"><strong>Das Langzeitged\u00e4chtnis ist ein Wunderwerk der Natur und kann mit einfachen Kniffen angekurbelt werden. Erfahren Sie, mit welchen Methoden Ihre E-Learning-Teilnehmer:innen ab sofort noch besser lernen.<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Das w\u00fcnschen sich die meisten: ein erfolgreiches E-Learning, bei dem das Langzeitged\u00e4chtnis aktiviert wird. Lernende sollen sich auch noch nach einer Woche, drei Monaten oder einem Jahr an die Lerninhalte erinnern.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der Wunsch vieler Lernender ist es, etwas nur einmal lesen, sehen oder h\u00f6ren zu m\u00fcssen, und es sofort im Langzeitged\u00e4chtnis abspeichern zu k\u00f6nnen. Die Realit\u00e4t sieht leider anders aus. Wenn Inhalte im E-Learning aufgenommen werden, hei\u00dft das noch lange nicht, dass sie ins Langzeitged\u00e4chtnis \u00fcbergehen und sp\u00e4ter abrufbar sein werden.<\/p>\n<figure><span style=\"font-size: 11px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/yOjONXxYWW8\/\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/span><\/figure>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 11px;\"><br \/>\nSo funktionieren das Kurz- und Langzeitged\u00e4chtnis, erkl\u00e4rt von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/c\/Biologiesimpleclub\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Biologie &#8211; simpleclub<\/a>.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Doch woran liegt es, ob Wissen in das Kurz- oder Langzeitged\u00e4chtnis \u00fcbergeht? Sie haben vielleicht schon einmal festgestellt, dass Sie beim Lernen f\u00fcr einen Test einige Inhalte schneller lernen konnten als andere. Liegt das wirklich am Thema oder an anderen Faktoren? Lassen Sie uns einen Blick auf den Prozess im Gehirn werfen.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Was ist das Langzeitged\u00e4chtnis?<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Vorab eine kurze <strong>Definition<\/strong> zum Langzeitged\u00e4chtnis. Es wird unterschieden zwischen dem Kurz- und Langzeitged\u00e4chtnis. Das Kurzzeitged\u00e4chtnis wird auch Arbeitsged\u00e4chtnis genannt. Hier speichert Ihr Gehirn Informationen f\u00fcr ca. 20-45 Sekunden bis hin zu einigen Monaten ab. <strong>Im Langzeitged\u00e4chtnis hingegen werden Informationen \u00fcber Jahre hinweg gespeichert<\/strong>.<\/p>\n<figure><span style=\"font-size: 11px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/zzmkfy7GxfA\/\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/span><\/figure>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 11px;\"><br \/>\nLernen Sie mehr \u00fcber die Kraft des Langzeitged\u00e4chtnisses. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/c\/Biologiesimpleclub\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Biologie &#8211; simpleclub<\/a>)<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Als Ged\u00e4chtnis bezeichnet man die <strong>F\u00e4higkeit<\/strong>, Informationen aufzunehmen, zu speichern und wieder abzurufen. Sie nehmen Informationen mithilfe der Sinnesorgane auf. Sie sehen zum Beispiel ein Lernvideo oder h\u00f6ren einen Podcast.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/tipps-fuer-e-learning-kurse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">E-Learning optimal gestalten: Wie Sie Ihre Lernenden an mehr erinnern \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ihr Gehirn entscheidet zwischen aufzunehmenden und zu verwerfenden Lerninhalten. Die aufzunehmenden Informationen werden gespeichert.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Durch <strong>wiederholtes Aufrufen und Speichern<\/strong> werden die Informationen gefestigt. Weiter hilft das <strong>Verkn\u00fcpfen<\/strong> von alten und neuen Informationen, sowie das <strong>Abrufen<\/strong> (sich erinnern). Diese Erkenntnisse k\u00f6nnen Sie sich f\u00fcr die Aktivierung des Langzeitged\u00e4chtnisses in Ihrem E-Learning zu Nutze machen:<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Langzeitged\u00e4chtnis: Rechnen Sie mit mindestens 6 Stunden.<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Das Lernen von Fakten f\u00fcr das Langzeitged\u00e4chtnis wird auch als <strong>deklaratives Ged\u00e4chtnis<\/strong> bezeichnet. Diese Informationen k\u00f6nnen Sie m\u00fcndlich wiedergeben. Sie werden in der Gro\u00dfhirnrinde im Hippocampus gespeichert. Auf der anderen Seite besitzen Sie ein <strong>prozedurales Ged\u00e4chtnis<\/strong>. Hier speichern Sie langfristig motorische Abl\u00e4ufe, F\u00e4higkeiten und Verhaltensweisen. Diese Informationen k\u00f6nnen Sie nicht m\u00fcndlich wiedergeben. Die Speicherung erfolgt ebenfalls in der Gro\u00dfhirnrinde, jedoch ohne Hippocampus.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/tipps-fuer-e-learning-kurse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leichter lernen im E-Learning: Folgen Sie unseren 10 Praxistipps! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der <strong>Hippocampus<\/strong> ist ein wichtiger Teil f\u00fcr das <strong>Lernen von Fakten<\/strong> und somit auch f\u00fcr E-Learnings von Interesse. Er wird oft als \u201cSeepferdchen\u201d bezeichnet, da er optisch der Form eines Seepferdchens \u00e4hnelt. Seine Aufgabe ist es, Fakten aufzunehmen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Bei der Aufnahme werden neue Neuronen und Nervenverbindungen gebildet. <strong>Es kann bis zu sechs Stunden dauern, bis Sie diese Informationen abrufen k\u00f6nnen<\/strong>!<\/p>\n<p dir=\"ltr\">F\u00fcr Ihr E-Learning bedeutet das also: Geben Sie den Teilnehmenden Zeit. Neu gelernte Inhalte aus dem Langzeitged\u00e4chtnis sollten <strong>erst am n\u00e4chsten Tag<\/strong> zusammengefasst und getestet werden. Zu schnelle Lernmethoden trainieren das Kurzzeitged\u00e4chtnis und helfen Ihren Lernenden auf lange Zeit nicht. G\u00f6nnen Sie den Teilnehmenden also eine Pause.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Wiederholung ist das A und O f\u00fcr das Langzeitged\u00e4chtnis!<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Weiterhin gilt, wiederholen, wiederholen, wiederholen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wie gerade besprochen existieren zwei Arten von Langzeitged\u00e4chtnis: das deklarative und das prozedurale. Ersteres speichert Fakten und Ereignisse. Letzteres speichert Fertigkeiten.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Beide <strong>profitieren von Zusammenfassung und Wiederholungen<\/strong>. Die Zusammenfassung sorgt daf\u00fcr, dass das Wissen \u00fcber die Fakten oder die erlernte F\u00e4higkeit im Gehirn geordnet werden kann. An jedem Ende eines Themas sollte daher eine \u00dcberblick \u00fcber das Gelernte pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/e-learning-content-erstellen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">E-Learning Content erstellen: Darauf sollten Sie unbedingt achten! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wiederholungen helfen dabei, dass Wissen wieder und wieder abzurufen und neu zu speichern. So festigen Sie Ihre E-Learning-Inhalte im Langzeitged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Achtung: Die Hirnforschung hat au\u00dferdem ergeben, dass Neuheiten das Langzeitged\u00e4chtnis im Hippocampus anregen. Genauer gesagt sollten Sie <strong>etwas Neues vorstellen, bevor Sie mit der Wiederholung beginnen<\/strong>. Kombinieren Sie neue Informationen mit dem bereits Gelernten, um f\u00fcr Ihr Langzeitged\u00e4chtnis zu lernen.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Sprechen Sie Gef\u00fchle mit Ihrem E-Learning an.<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Als n\u00e4chsten Tipp sollten Sie, wo m\u00f6glich, <strong>Gef\u00fchle mit Lerninhalten ansprechen<\/strong>. Es kann zum Beispiel ein Avatar durch das E-Learning f\u00fchren, zu dem die Lernenden eine Beziehung aufbauen. Ein Witz zu einem Fakt sorgt daf\u00fcr, dass dieser eher in das Langzeitged\u00e4chtnis \u00fcbergeht. Wenn Teilnehmende eine Emotion mit Wissen oder einer F\u00e4higkeit verbinden, kann sie <strong>leichter gespeichert<\/strong> werden.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Eine andere M\u00f6glichkeit sind Lernvideos. In einem Video lassen sich Gef\u00fchle besonders gut ausdr\u00fccken. Nutzen Sie das <strong>Storytelling<\/strong>, einen guten Soundtrack oder zum Beispiel reale Personen, mit denen sich die Zuschauer:innen identifizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure><span style=\"font-size: 11px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/trTv1dFEbe8\/\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/span><\/figure>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 11px;\"><br \/>\nHier sehen Sie ein witziges Lernvideo zum Multitalent Antoine Monot Jr.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Sie k\u00f6nnen au\u00dferdem ein <strong>Gef\u00fchl der Wichtigkeit<\/strong> erzeugen. Erw\u00e4hnen Sie, dass am Ende des E-Learning-Moduls ein Test oder eine Zertifizierung folgt. Schon ist die Aufmerksamkeit h\u00f6her. Wissen Lernende, dass sie das Wissen sp\u00e4ter im Arbeitsalltag ben\u00f6tigen, ist die Motivation noch gr\u00f6\u00dfer. Es entsteht das Gef\u00fchl, Achtung Gehirn, wir m\u00fcssen jetzt wirklich aufpassen. Diese Inhalte bitte im Langzeitged\u00e4chtnis speichern!<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/lernstile-e-learning\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lernstile im E-Learning: So wird Ihr Kurs noch erfolgreicher! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Legen Sie <strong>Lernziele<\/strong> fest und teilen Sie diese an die Teilnehmer:innen mit. Legen Sie <strong>Fristen<\/strong> fest, bis wann das Lernziel erreicht werden soll. Wie k\u00f6nnen Sie die Erreichung sp\u00e4ter messen (Umfrage, Test, \u00dcbungsaufgabe, Quiz, etc.)? Sorgen Sie daf\u00fcr, dass sich die Lernenden in Ihrem E-Learning gut aufgehoben f\u00fchlen und aufpassen m\u00f6chten.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>Sprechen Sie au\u00dferdem Lob aus<\/strong>. Nach einem erfolgreich bestandenen Modul erscheint zum Beispiel ein Feuerwerk mit \u201cHerzlichen Gl\u00fcckwunsch\u201d auf dem Bildschirm. Nat\u00fcrlich geht es auch weniger kitschig. Lob ist jedoch ein guter Weg, um positive Emotionen zu erzeugen und so das Langzeitged\u00e4chtnis anzuregen.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Geben Sie Feedback f\u00fcr das Lernen mit Langzeitged\u00e4chtnis.<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Einen weiteren Weg haben Sie mit <strong>Feedback-Schleifen<\/strong>. Feedback zu gespeicherten (gelernten) Inhalten verankert diese im Langzeitged\u00e4chtnis. Das Prinzip wird in E-Learnings zum Beispiel bei Quizzen umgesetzt. Es erscheint eine Frage mit Multiple-Choice-Antworten. Hat die lernende Person geantwortet, sieht sie das Ergebnis in rot und gr\u00fcn. War die Antwort falsch oder richtig? Eine kurze Begr\u00fcndung (je nach Thema) kann ebenfalls als zus\u00e4tzliches Feedback hilfreich sein.<\/p>\n<figure><span style=\"font-size: 11px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/X1PlCcSknqY\/\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/span><\/figure>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 11px;\"><br \/>\nGeben Sie Teilnehmer:innen nach \u00dcbungsaufgaben und Quizzen Feedback.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Noch pers\u00f6nlicher wird es, wenn \u00dcbungsaufgaben vorgestellt werden sollen oder eine Arbeit von dem oder der Vortragenden korrigiert wird. Die Teilnehmer:innen erhalten <strong>auf sie zugeschnittenes Feedback<\/strong>. Beim Lesen des Feedbacks besch\u00e4ftigen Sie sich noch einmal mit den Lerninhalten. Eventuell erinnern sie sich bereits nicht mehr an ihre Antworten. In der Feedbackrunde <strong>wiederholen sie das Wissen, reichern es mit Gef\u00fchlen aus dem Feedback an<\/strong> und formen Verkn\u00fcpfungen. So gehen die Lerninhalte leichter in das Langzeitged\u00e4chtnis \u00fcber.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/tipps-gamification-e-learning-erfolg\/\">9 Tipps f\u00fcr Gamification im E-Learning: Spielerisch zum Erfolg! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ein <strong>Beispiel<\/strong> von Lernen durch Feedback-Schleifen sind Computerspiele. Der Fachbegriff ist <strong>\u201cEngagement Loop\u201d<\/strong>. Das Feedback dient als Motivations-Element. In dem Spiel erhalten Teilnehmer:innen zum Beispiel eine Aufgabe. Sie versuchen, die Aufgabe im Spiel zu l\u00f6sen. Anschlie\u00dfend folgt das Feedback zu der Aktion, welches gleichzeitig zur n\u00e4chsten Aufgabe motiviert.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/mehr-motivation-e-learning\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Motivation im E-Learning \u2013 So klappt&#8217;s! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Spieler:innen wechseln also von Motivation zu Aktion hin zu Feedback und wieder zur\u00fcck zur Motivation. Die <strong>direkte und unmittelbare Reaktion auf eine Aktion<\/strong> ist f\u00fcr das Lernen mit Langzeitged\u00e4chtnis wichtig. Geben Sie Ihren E-Learning-Teilnehmer:innen daher st\u00e4ndig eine R\u00fcckmeldung.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Dies kann ebenfalls eine <strong>R\u00fcckmeldung zu bisher Geleisteten<\/strong> sein. Ein Balken gibt zum Beispiel an, wie viel Prozent des E-Learnings erfolgreich absolviert wurde. Der Engagement Loop ist der folgende: Die Person erledigt ein Modul, der Balken w\u00e4chst als Feedback und die Person ist so motiviert, das n\u00e4chste Modul zu bearbeiten.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">E-Learning und Langzeitged\u00e4chtnis mit den perfekten Anschl\u00fcssen.<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Als n\u00e4chstes werfen wir einen Blick auf die Speicherung der E-Learning-Inhalte im Langzeitged\u00e4chtnis. Was ben\u00f6tigt wird, sind <strong>Anschl\u00fcsse<\/strong>.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/microlearning\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Micro Learning \u2013 Mit E-Learning-H\u00e4ppchen zum Erfolg! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Konkret ben\u00f6tigen die Lernenden Vorwissen, an das angekn\u00fcpft werden kann. Die Lerninhalte k\u00f6nnen so besser sortiert und eingeordnet werden. Falls kein Vorwissen vorhanden ist, sind Gesamtzusammenh\u00e4nge und \u00dcberblicke umso wichtiger f\u00fcr das erfolgreiche Lernen mit Langzeitged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">F\u00fcr die Erzeugung von Anschlussf\u00e4higkeit k\u00f6nnen Sie sich drei Methoden bedienen:<\/p>\n<ul>\n<li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\"><strong>Vorwissen<\/strong>: Fragen Sie Vorwissen ab, um dieses ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. Anschlie\u00dfend beginnen Sie mit den neuen Inhalten. Kn\u00fcpfen Sie an das bereits Gelernte an.<\/p>\n<\/li>\n<li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\"><strong>\u00dcberblick<\/strong>: Geben Sie zu Beginn jeder E-Learning-Einheit einen \u00dcberblick. Was sind die Lernziele und was kommt auf die Teilnehmer:innen zu?<\/p>\n<\/li>\n<li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\"><strong>Gesamtzusammenhang<\/strong>: Zeigen Sie, wie Unterthemen miteinander zusammenh\u00e4ngen und ein komplettes Thema bilden. Helfen Sie den Lernenden dabei, Wissen einzuordnen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p dir=\"ltr\">Das Vorwissen muss nicht in Form von gelernten Fakten vorliegen. Sehr n\u00fctzlich f\u00fcr die Aktivierung des Langzeitged\u00e4chtnisses sind <strong>Praxisbeispiele<\/strong>. Etwas, das die Person erlebt hat, verbindet sie mit Gef\u00fchlen. Es ist so leichter speicher- und abrufbar. Ein Beispiel oder eine <strong>Anekdote<\/strong> aus dem Alltag sorgen f\u00fcr Aufmerksamkeit. Das zu lernende Thema wirkt auf einmal bedeutender als zuvor. Sie kurbeln die Anschlussf\u00e4higkeit der neuen Inhalte an die alten an.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der <strong>Gesamtzusammenhang und \u00dcberblick<\/strong> flie\u00dfen in den Prozess mit ein. F\u00fcr einen guten Anschluss ist es wichtig, Wissen anzuwenden, mit Neuem anzureichern und in einen Gesamtzusammenhang einzuordnen. Beh\u00e4lt eine Person den \u00dcberblick zu einem Thema, kann sie Wissen sp\u00e4ter leichter wieder aus dem Langzeitged\u00e4chtnis abrufen.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Methoden, um das Langzeitged\u00e4chtnis zu verbessern.<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Etwas, dass vor dem E-Learning stattfinden kann: <strong>Bringen Sie Ihren Mitarbeiter:innen bei, richtig zu lernen<\/strong>. Genauso wie es beispielsweise Schulungen zu Zeit- und Selbstmanagement gibt, existieren (Online-)Trainings zum Lernen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Dabei ist zu beachten, welche Art von Lernen forciert wird und welches Ged\u00e4chtnis verbessert werden soll. In diesem Beitrag verr\u00e4t der Ged\u00e4chtnisweltmeister sein Geheimnis zum Ged\u00e4chtnis-Erfolg:<\/p>\n<figure><span style=\"font-size: 11px;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/iLZdXDpPBRo\/\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/span><\/figure>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 11px;\"><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/c\/HappyHippocampus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HappyHippocampus<\/a> verr\u00e4t das Geheimnis des Ged\u00e4chtnis-Weltmeisters.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Zu seinem Geheimnis geh\u00f6rt, dass er regelm\u00e4\u00dfig trainiert, eine Lernumgebung schafft und \u00fcber seine Grenzen hinausgeht. Zu beachten ist, dass ein paar der speziellen Methoden, auf die St\u00e4rkung des Kurzzeitged\u00e4chtnisses abzielen. Die allgemein genannten \u201cGeheimnisse\u201d eignen sich jedoch ebenfalls f\u00fcr die Aktivierung des Langzeitged\u00e4chtnisses.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>Regelm\u00e4\u00dfiges Trainieren<\/strong> kann in dem Fall bedeuten, dass Sie als E-Learning-Teilnehmer:in jeden Tag ein (kurzes) Modul abarbeiten. Am besten zur gleichen Tageszeit. Sie blockieren zum Beispiel nach der Mittagspause oder direkt morgens eine Viertelstunde Zeit zum Lernen. Ihr Gehirn gew\u00f6hnt sich nach und nach an den Rhythmus. Ab sofort hei\u00dft es, aufgepasst! Jetzt wird gelernt und die Inhalte sind wichtig.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/www.mynd.com\/de\/blog\/wirkung-von-farben-im-e-learning\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Wirkung von Farben im E-Learning: So boosten Sie Motivation und Lernerfolg! \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">F\u00fcr ein erfolgreiches Lernen ist die <strong>Lernumgebung von Bedeutung<\/strong>. Wie gut k\u00f6nnen Sie sich an dem Ort konzentrieren oder wie abgelenkt sind Sie? Was k\u00f6nnen Sie \u00e4ndern (zum Beispiel Noise-Cancelling-Kopfh\u00f6rer)? Sie haben zudem die M\u00f6glichkeit, eine dedizierte Lernumgebung festzulegen. Sie setzen sich immer in ein bestimmtes Cafe oder einen Konferenzraum, um eine Lerneinheit auf dem Smartphone oder Laptop abzuarbeiten. Wenn Sie sich dorthin begeben, wei\u00df Ihr Gehirn, was als n\u00e4chstes folgt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die dritte Komponente neben Regelm\u00e4\u00dfigkeit und Lernumgebung war das <strong>\u00fcber Grenzen hinausgehen<\/strong>. Hier haben Sie als E-Learning-Ersteller mehr M\u00f6glichkeiten. Sie k\u00f6nnen eine Zusatzaufgabe oder einen Zusatztest stellen. Mit Hilfe derer k\u00f6nnen sich Teilnehmer testen und behaupten. Falls die Antworten falsch sind, entsteht keine Entt\u00e4uschung. Es war schlie\u00dflich ein freiwilliger Zusatz.<\/p>\n<h2 dir=\"ltr\">Fazit: Langzeitged\u00e4chtnis aktivieren in Ihrem E-Learning.<\/h2>\n<p dir=\"ltr\">Das Langzeitged\u00e4chtnis k\u00f6nnen Sie in Ihrem E-Learning \u00fcber verschiedene Wege aktivieren. Fassen Sie Inhalte zusammen und wiederholen Sie diese. Achten Sie darauf, dass neues Wissen erst nach 6 Stunden im Langzeitged\u00e4chtnis gespeichert ist. Am n\u00e4chsten Tag k\u00f6nnen Sie es abfragen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wiederholen Sie Themen und geben Sie Feedback zu bereits Gelernten. Unser Gehirn verlangt au\u00dferdem nach einem Grund f\u00fcr das E-Learning. Wir m\u00fcssen Lernziele kennen und zu verstehen lernen. Gilt etwas als wichtig und wird es den Lernenden in Zukunft helfen, wird es schneller im Langzeitged\u00e4chtnis verankert.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"\/de\/e-learning-produktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir erstellen Ihr E-Learning-Video. \u226b<\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Gef\u00fchle sind Ihr Freund und Helfer. Bringen Sie Humor in Ihr E-Learning ein. Lob zu bestandenen Aufgaben ist ebenfalls hilfreich. Dieses spielt direkt in die n\u00e4chste Methode mit ein: Feedback. Geben Sie regelm\u00e4\u00dfig Feedback, um zu motivieren und zu Handlungen anzuregen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Entscheidend f\u00fcr die Verwendung des Langzeitged\u00e4chtnisses im E-Learning sind au\u00dferdem Anschl\u00fcsse. Teilnehmer:innen ben\u00f6tigen Vorwissen, einen \u00dcberblick und einen Grundzusammenhang zu dem Thema. Vorwissen kann dabei auch eine witzige Anekdote oder ein Praxisbeispiel aus dem Arbeitsalltag sein.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Zuletzt gilt es, die optimale Lernumgebung zu schaffen, Lernende herauszufordern (ohne zu \u00fcberfordern) und zum regelm\u00e4\u00dfigen Lernen anzuregen. So trainieren Sie das Langzeitged\u00e4chtnis und sorgen f\u00fcr eine bessere Lernkultur in Ihrem Unternehmen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><a href=\"\/de\/learning\/\">Gerne helfen wir Ihnen bei der Planung und Erstellung Ihres E-Learnings \u226b<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Langzeitged\u00e4chtnis ist ein Wunderwerk der Natur und kann mit einfachen Kniffen angekurbelt werden. Erfahren Sie, mit welchen Methoden Ihre E-Learning-Teilnehmer:innen ab sofort noch besser lernen. Das w\u00fcnschen sich die meisten: ein erfolgreiches E-Learning, bei dem das Langzeitged\u00e4chtnis aktiviert wird. 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